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  • Implantat Konstruktionskomponenten. Titanbasen. Kompatibel mit vielen Implantatsystemen.
Kompatibel mit Implantatsystemen von

emergenzprofil
Emergenzprofil

regular design konditionierung
Regular Design Konditionierung

regular design serie
Regular Design Serie

small design serie
Small Design Serie

Small Design - keine Konditionierung
Small Design - keine Konditionierung

Regular Design vs. Small Design
Regular Design vs. Small Design




Implantat-Konstruktionskomponenten

Implantat Konstruktionen

Emergenzprofil



Profil des vom Implantat umgebenden Weichgewebes, das in physiologischer und optischer Übereinstimmung zum Weichgewebeprofil des natürlichen Zahnes (Papillenform) auszuformen ist.

Bei Implantatversorgungen ist es heute von wesentlicher Bedeutung, ein gutes ästhetisches Ergebnis zu erzielen. Dies gelingt unter anderem, indem man ausgehend vom natürlichen Zustand den Gingivalsaum und die Interdentalpapillen rekonstruiert. Das Emergenzprofil der Suprakonstruktion beeinflusst dabei die Ausbildung und den Erhalt des Gingivalsaums.

Bei definitiven Restaurationen wird hierfür meist ein individueller Aufbau angefertigt und die Suprakonstruktion zementiert. Insbesondere bei Patienten mit dünner Gingiva (dünne Biotyp) liegt genau dort das Problem.

Damit die Zementüberschüsse entfernt werden können, liegt der Übergang zwischen dem Aufbau und der definitiven Versorgung leicht subgingival (0.5mm bis 1.0mm) – also mitten im Emergenzprofil.

Emergenzprofil und Gingivalsaum



Der Schlüssel zur erfolgreichen Ausformung des Gingivalsaums ist Druck. Die periimplantäre Mukosa muss so adaptiert werden, dass sie ausreichenden Druck auf das Implantat ausübt. Das Emergenzprofil der Suprakonstruktion übt ebenfalls Druck auf das Weichgewebe aus und der Gingivalsaum entsteht dort, wo diese entgegengesetzt wirkenden Kräfte aufeinander treffen. Position und Form des Gingivalsaums lassen sich beeinflussen, indem man die Kontur des Emergenzprofils und damit den Druck verändert.

Wird die Kontur aufgebaut, verstärkt sich der Druck und der Gingivalsaum bewegt sich in apikaler Richtung. Wird sie hingegen reduziert, sinkt der Druck und der Gingivalsaum verläuft entlang des Durchtrittsprofils der Suprakonstruktion.

Um die Ausformung des Weichgewebes individuell anzupassen und die Position des anzulegenden Gingivalsaums zu kontrollieren, muss also ein geeignetes Emergenzprofil gestaltet werden. Da bei einer dünner Gingiva nur wenig Gewebevolumen vorhanden ist, muss dessen Höhe vollständig erhalten bleiben, um das Emergenzprofil ideal ausformen zu können. Ist Gewebe in ausreichender Menge vorhanden, kann der Volumendruck zur Ausbildung des Gingivalsaums erhöht werden.

Mit den Zfx Titanbasen können Sie individuell auf die verschiedenen Anforderungen reagieren. Bei einen dünnen Biotyp verwenden Sie die Small Design Serie, da bei diesen Typen auf keinen Fall der Druck erhöht werden darf. Bei den dicken Biotypen verwenden Sie hingegen die Regular Titanbasen.





Gebrauchsanweisung



Klebetechnik mit Titanbasis (Link)

  • Die Titanbasis fungiert als Klebebasis für das konstruierte individuelle Abutment.
  • Die Position der Titanbasis wird mit dem dazugehörigen Matchholder gescannt.
  • Der Scanvorgang erfolgt mit dem optischen Scanner Zfx Scan III. Die erfasste Geometrie wird für Kronenkonstruktion in der Zfx CAD Software verwendet.

Indikation für die Titanbasis

  • Für individuelle Abutments zum Verkleben. (z.B. Zirkon-Abutment)
  • Mit der Titanbasis "unlocked" sind auch Implantat-Brückenkonstruktionen (Implantbridges) möglich.

Indikation für den Matchholder (Scan-Körper)

  • Zur Bestimmung der genauen Position des Implantates am Modell bzw. am Patienten.

Kontra-Indikationen

  • Abutments mit einer Neigungskorrektur von über 20° in Bezug auf die Implantat-Achse
  • Individuelle Abutments auf Titanbasis mit unterschiedlichem Durchmesser zur Implantat-Basis sind nicht erlaubt, da dies zu einer Irritation des periimplantären Weichgewebes führen kann.
  • Die Drehmomente der jeweiligen Schrauben müssen denen der angegebenen Werte des jeweiligen Implantat-Herstellers (z.B. ZI-SC Type = Zimmer Dental) entsprechen.
  • Implantat-Brückenkonstruktionen (Implantbridges) mit rotationsgesicherter Geometrie.

Zubehör

  • Laborschraube und Scanbasis
    Die mitgelieferte Schraube ist für die definitive Fixierung im Mund verwendbar. Für Laborarbeiten ist zu empfehlen, die dazu kompatible Laborschraube zu verwenden. Für die Befestigung der Schraube immer die Schraubendreher des Implantat Herstellers verwenden.

Materialien

  • Titanbasis: Titanlegierung (Ti6Al4V )
  • Implantatschraube: Titanlegierung (Ti6Al4V )
  • Scan-Körper: Polyether-ether-Ketone (PEEK)



Technische Verarbeitung



Verwendung des Matchholders (Scan-Körper)

  • Zum Erfassen der Implantat Position während des Scanvorgangs wird ein Scan-Körper, auch Matchholder genannt, verwendet
  • Dieser muss entsprechend der zur Anwendung kommenden Abutment-Serie, kompatibel zum Original Implantat-System und Implantat-Durchmesser, ausgewählt werden
  • Die richtige Position des Matchholders entspricht der exakten Position des Implantats.
  • Bei korrekter Positionierung ist zwischen Matchholders und Implantat-Analog kein Spalt vorhanden und daher keine Rotation mehr möglich
  • Die Fixierung des Matchholders erfolgt mittels der im Lieferumfang enthaltenen Abutment-Schraube

Bearbeitung der Titanbasis

  • Die innere Seite der Titanbasis darf nicht mechanisch oder mit einem Sandstrahler bearbeitet werden
  • Der Durchmesser und die Länge der Titanbasis dürfen nicht reduziert werden
  • Die Oberfläche, die in Kontakt mit dem Abutment aus Zirkoniumoxid kommt, wird mit Aluminiumoxit (100my) 2 bar bestrahlt und anschließend mit einem Dampfstrahler gereinigt
  • Um die Innenseite der Titanbasis während der Sandstrahlung zu schützen, empfi ehlt es sich, diese auf ein Laboranalog zu fixieren
  • Die Oberflächenkonditionierung der Titanbasis erfolgt nach Herstellerangaben des jeweils verwendeten Klebesystems (z B Rocatec®)

Verkleben der Teile

  • Zum Verkleben der Titanbasis mit den individuellen Abutments wird ein geeignetes Verbundsystem verwendet, z B "PANAVIA™ F 2 0" (Firma Kuraray Europe), RelayXUnicem® (Firma 3M-Espe) oder andere ähnliche Systeme
  • Es wird empfohlen, die dazu gehörenden Metal-Primer zu verwenden
  • Die Titanbasis wird mittels Abutment-Schraube auf das Laboranalog fixiert Der Schraubenkanal wird mit Wachs geschlossen (Abbildung 1)
  • Klebematerial vorbereiten und dieses auf die Titanbasis dünnfl ächig auftragen
  • Das individuelle Abutment wird auf die Titanbasis geschoben bis Abutment und Titanbasis auf den Auflageflächen abschließen (Abbildung 2)
  • Vergewissern Sie sich, dass das Abutment in seine korrekte Position gedrückt wird
  • Entfernen Sie die größeren Überschüsse des Verbundsystems
  • Bei Bedarf kann eine Einbringhilfe für das Abutment aus Kunststoff gefertigt werden

Klebe Basen

Ausarbeitung und Polieren

  • Nach dem Aushärten des Klebers, Überschüsse mit Silikonpolierer entfernen Es ist wichtig, dass zwischen den Teilen nur ein dünner Spalt des Klebers bleibt Der Übergang wird mit einem Silikonpolierer für Keramik hochglanzpoliert (Abbildung 3)
  • Schraubenkanal reinigen (Abbildung 4)

Schraubenkanal reinigen